CRA-Services

Von der Regulierung zu verlässlichen Produkten

Wir helfen Ihnen, den EU Cyber Resilience Act in praxistaugliche, sichere Entwicklungspraktiken zu übersetzen. Von GAP-Analyse und Prozessdesign über Retrofit, Implementierung bis hin zu Audit-Unterstützung – unsere CRA-Services stellen sicher, dass Ihre vernetzten Produkte compliant, sicher und bereit für den europäischen Markt bleiben.

CRA Compliance

CRA-Compliance-Pakete und Cybersecurity

Mit unseren Paketen machen wir Ihre Produkte mit digitalen Elementen CRA-ready, damit Ihr Cashflow weiterläuft. Wählen Sie passend zu Ihrem Bedarf.

Baseline

GAP-Analyse

Ihre Entwicklungsprozesse für Produkte mit digitalen Elementen

from €  20K
Abhängig von der Produktkomplexität
  • Inventarisierung: Delta zu einem sicheren Entwicklungsprozess nach Standards
  • Hervorhebung von Best-Practice-Standards
  • Bericht mit konkreten Maßnahmen

Implementierung

Erreichen der CRA-Compliance für Ihre Produkte mit digitalen Elementen

from €  70K
Durch Coaching oder durch unsere Teams
  • Retrofit bestehender Produkte
  • Komplette Neuimplementierung
  • Absicherung des Entwicklungsprozesses (Supply Chain, SBOM, Vulnerability-, Update- und Incident-Management)

Auditing

Validierung etablierter Entwicklungsprozesse durch eine Auditierungsstelle

from €  30K
Abhängig von Auditor und Marktsituation
  • Über etablierte Institutionen
  • z. B. nach IEC 62443-4-1, BSI-TR-03183, ISO 27001 mit ISO 27005 oder ISO 33001 für Risikomanagement
  • Nachweis der CRA-Compliance

Security direkt im Code verankert

Sicheres Coding

Retrofit – Kapselung und Absicherung bestehender Produkte und Komponenten.

Wenn Updates bestehender Software nicht mehr möglich oder wirtschaftlich sind, bieten wir ein gezieltes Retrofit-Konzept. Altsysteme werden in eine kontrollierte und geschützte Umgebung überführt (z. B. virtuelle Maschinen oder Container). Dort wird ein sicherer Betrieb durch geregelte Zugriffe und Abschirmung bekannter Schwachstellen gewährleistet. So bleiben Produkte nutzbar und gleichzeitig CRA-konform.

Reimplementierung des Produkts – die nachhaltigste Lösung für CRA-Readiness ist die vollständige Neuimplementierung.

Wir setzen auf zukunftsfähige Softwarearchitektur, Security-by-Design, Testautomatisierung und eine umfassende Dokumentation sicherheitsrelevanter Anforderungen. Dependency-Checks und integrierte Tool-Landschaften ermöglichen eine automatisierte Compliance-Dokumentation. Bestehende Kundensysteme und Tools werden integriert.

Ergänzung interner Entwicklungskapazitäten – unsere Experten unterstützen Kundenteams direkt.

Mit etablierten Methoden stellen wir die Umsetzung der CRA-Anforderungen in bestehenden Projekten sicher und stärken interne Kompetenzen.

SSDLC von der Theorie in die Praxis bringen

Prozessmanagement für den Secure Software Development Lifecycle (SSDLC)

Der Secure Software Development Lifecycle (SSDLC) wird als kontinuierlicher Prozess umgesetzt, der die klassischen Phasen der Softwareentwicklung (Planung, Design, Implementierung, Test, Deployment und Wartung) um systematische Sicherheitsaspekte ergänzt. Ziel ist, dass jede Phase klare Security-Deliverables erzeugt, die dokumentiert und für das Compliance-Management gemäß CRA nachweisbar sind. Ein SSDLC nach IEC 62443-4-1 und ISO/IEC 27002 basiert auf einem zyklischen Ansatz, der in vier Ebenen gegliedert werden kann:

Anforderungsanalyse und Threat Modeling

Sicheres Design und Architektur

Sichere Implementierung und Integration

Verifikation, Validierung und Übergabe in den Betrieb

Jede Ebene wird zusätzlich von Prozessen für Risikomanagement, Dokumentation und Kommunikation durchzogen.

Komplexität verständlich machen

Unterstützung bei technischer und Kundendokumentation

Dokumentation ist ein zentrales Element der CRA-Compliance. Sie schafft Transparenz und Nachvollziehbarkeit und bildet die Grundlage für Audits durch Marktüberwachungsbehörden oder benannte Stellen. Anhang II und weitere Abschnitte des Cyber Resilience Act (CRA) verlangen ausdrücklich die Erstellung und Bereitstellung von:

Technischer Dokumentation für Behörden und Prüfinstanzen

Kundendokumentation für Endanwender

CE-Erklärung und Konformitätserklärungen des Herstellers.

Die Herausforderung für Unternehmen besteht darin, Dokumentation nicht als Pflichtübung zu sehen, sondern als integralen Bestandteil des Entwicklungsprozesses. Ein systematischer Ansatz stellt sicher, dass Dokumentation effizient, standardisiert und auditfest erstellt wird. Unterstützung bei technischer und Kundendokumentation im Kontext des CRA bedeutet:

Standardisierung von Prozessen

Integration in den SSDLC

Automatisierung zur Effizienzsteigerung

Nachweisbarkeit für Audits und Behörden

Mit einem konsistenten Dokumentationsansatz stellen Unternehmen sicher, dass sie jederzeit auditierbar, transparent und CRA-konform sind. Die Kombination aus technischer Tiefe für Behörden, verständlicher Sprache für Anwender und rechtskonformen CE-Erklärungen schafft Vertrauen und senkt langfristig Kosten.

Klarheit über Ihre Prozesslücken

GAP-Analysen und Assessments auf Prozessebene

Die GAP-Analyse ist ein zentrales Instrument zur Bewertung des Reifegrads einer Organisation im Hinblick auf die Anforderungen des Cyber Resilience Act (CRA). Sie liefert eine strukturierte Übersicht darüber, welche Elemente des Secure Software Development Lifecycle (SSDLC) bereits umgesetzt sind, wo Defizite bestehen und welche Maßnahmen zur Erreichung der Compliance notwendig sind. Wir analysieren bestehende Softwareentwicklungsprozesse – beginnend bei der Anforderungsanalyse bis hin zu Design, Implementierung und Testing. Besonderes Augenmerk liegt auf Verifikation/Validierung, Abhängigkeiten und Bibliotheken. Wir bewerten etablierte Prozesse, Templates und Security Incidents. Ergebnis ist ein Bericht mit Stärken, Schwächen, Handlungsempfehlungen und einem Umsetzungsplan.

Unsere GAP-Analyse legt die Grundlage, um Organisationen gezielt auf CRA vorzubereiten. Auf Basis der fundierten Bewertung ist nach dieser Phase klar, welche Herausforderungen einer CRA-Compliance noch im Weg stehen und wie sie systematisch adressiert werden können.

Von Annahmen zu verifizierter Sicherheit

Technische Untersuchungen – Security Verification & Validation

Security Verification & Validation (SVV) sind entscheidende Phasen im Lebenszyklus eines Produkts mit digitalen Elementen. Ziel ist, sicherzustellen, dass die im Secure Software Development Lifecycle (SSDLC) definierten Sicherheitsanforderungen nicht nur implementiert, sondern auch nachweislich wirksam sind. Wir unterstützen die Umsetzung von Sicherheitsanforderungen durch einen strukturierten Ansatz von Design bis Testing. Deliverables:

Testpläne

Testberichte

Security-Reports

Die enge Verzahnung mit Vulnerability-, Incident- und Update-Management wird herausgearbeitet und Stakeholdern nachvollziehbar dargestellt. Dadurch wird Sicherheit verifizierbar, reproduzierbar und regulatorisch konform. Gleichzeitig wird der gesamte SSDLC im Kontext für alle Beteiligten verständlich. Security Verification & Validation sind nicht nur technische Testaufgaben, sondern ein strategischer Baustein der CRA-Readiness.

Von Awareness zu echter Kompetenz

Academy – Coaching & Training

Die Umsetzung der Anforderungen des Cyber Resilience Act (CRA) erfordert nicht nur Prozesse und technische Maßnahmen, sondern vor allem Kompetenz und Bewusstsein in den beteiligten Teams. Mit unserer Academy bieten wir ein strukturiertes Programm, das Unternehmen dabei unterstützt, Mitarbeitende und Führungskräfte systematisch auf CRA-Compliance vorzubereiten. Es verbindet praxisnahes Coaching mit strukturierten Trainings. So stellen wir sicher, dass Organisationen nicht nur Prozesse und Dokumentation etablieren, sondern auch das notwendige Know-how entwickeln, um diese dauerhaft umzusetzen.

Coaching

Unsere Experten unterstützen Unternehmen individuell, geben praxisnahe Impulse und sorgen für nachhaltige Verankerung (Hilfe zur Selbsthilfe und Train-the-Trainer, Blended Learning).

Pflichtschulungen

Workshops und Trainings zu CRA-Anforderungen und deren Umsetzung. Rollenbasierte Trainings für Entwicklung, Management und Betrieb. Dokumentierte Nachweise unterstützen Audits.

Compliance nachweisen, Vertrauen schaffen

Zertifizierung und Konformitätsbewertung

Der Cyber Resilience Act (CRA) verpflichtet Hersteller von Produkten mit digitalen Elementen, ihre Compliance nachzuweisen. Je nach Produktkategorie sind interne Bewertungen, Audits durch benannte Stellen oder formale CE-Kennzeichnungen erforderlich. Unsere Leistungen rund um Zertifizierung und Konformitätsbewertung helfen Unternehmen, diese Anforderungen sicher, effizient und transparent zu erfüllen. Wir stellen sicher, dass Unternehmen auditfest und rechtskonform handeln. Von Auditing und Aufbau eines CE-Prozesses bis hin zu Prüfungen unterstützen wir unsere Kunden umfassend und legen damit die Basis für langfristige CRA-Readiness.

Auditing

Durchführung von Audits nach IEC 62443 und ISO/IEC 27001. Fokus auf SSDLC, Risikomanagement und Umgang mit Schwachstellen. Ergebnis sind standardisierte Auditberichte.

CE-Prozess

Aufsetzen von Workflows für CE- und Herstellererklärungen. Sammeln und Strukturieren von Nachweisen, Pilotprojekte für Prüfungen, Integration in bestehende Managementsysteme.

Ihren Weg zur Compliance koordinieren

Projektmanagement für CRA-Readiness

Die Umsetzung der Anforderungen des Cyber Resilience Act (CRA) ist kein einmaliges Projekt, sondern eine unternehmensweite Transformationsaufgabe, die Entwicklungsprozesse, Produktstrategien und Organisationsstrukturen betrifft. Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, regulatorische Anforderungen parallel zu laufender Entwicklung und Marktaktivitäten umzusetzen. Genau hier setzt unser Projektmanagement für CRA-Readiness an: Wir übernehmen Verantwortung für Planung, Steuerung und Umsetzung, damit Organisationen fristgerecht, effizient und nachweisbar compliant werden.

CRA-ready Produkte gezielt auswählen

Unterstützung der Organisation bei der Beschaffung konformer Produkte

Der Cyber Resilience Act (CRA) verpflichtet nicht nur Hersteller, sondern beeinflusst auch die Beschaffungsprozesse von Organisationen. Unternehmen müssen sicherstellen, dass die von ihnen eingesetzten Produkte mit digitalen Elementen die regulatorischen Anforderungen erfüllen. Wir unterstützen Organisationen dabei, konforme Produkte systematisch auszuwählen, zu bewerten und zu beschaffen.

Anwender befähigen, sicher zu arbeiten

User-Training und Enablement

Der volle Nutzen eines CRA-konformen Produkts entsteht erst dann, wenn auch die nutzenden Organisationen befähigt sind, diese Produkte sicher und effizient einzusetzen. Wir stellen sicher, dass Kunden die richtigen Prozesse, Skills und Strukturen haben, um CRA-ready Produkte erfolgreich zu betreiben. Dazu gehört:

Erfassung von Produkten in den eigenen Dependency-Tracking-Systemen

Überprüfung des Verständnisses der Kundendokumentation durch die Anwender

Berücksichtigung von Produkteigenschaften im eigenen Risiko- und Chancenmanagement

Die passenden CRA-Spezialisten vernetzen

Vermittlung und Einbindung von Drittanbietern (Spezialistenteams) für einzelne Disziplinen und Themenbereiche des CRA

Nicht jedes Unternehmen verfügt intern über die Kapazitäten oder das spezialisierte Know-how, um alle Disziplinen des Cyber Resilience Act (CRA) in der notwendigen Tiefe abzudecken. Der CRA ist ein Querschnittsthema, das technische, organisatorische, rechtliche und regulatorische Aspekte verbindet. Mit dem Service „Drittanbieter-Vertrieb und -Vermittlung“ erweitern wir unser Portfolio zu einem modularen Ökosystem für CRA-Compliance. Kunden profitieren von einem Netzwerk spezialisierter Experten, die gezielt in alle Themenfelder des Cyber Resilience Act eingebunden werden können – effizient, rechtskonform und aus einer Hand.

Security in Tools, Workflows und Zugängen verankern

Technische und organisatorische Kontrollen in der Entwicklungsumgebung

Ein sicherer Entwicklungsprozess benötigt nicht nur definierte Methoden und Prozesse, sondern auch eine sichere Entwicklungsumgebung. Entwicklungs- und Testumgebungen sind attraktive Ziele für Angreifer, da sie frühen Zugriff auf Quellcode, Build-Artefakte und vertrauliche Informationen ermöglichen. Der CRA verlangt daher die dokumentierte Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen, die technische Kontrollen (Tools, Systeme) und organisatorische Kontrollen (Richtlinien, Prozesse, Rollen) abdecken. Eine sichere Entwicklungsumgebung bildet das Fundament für CRA-konforme Produkte. Nur wenn technische und organisatorische Kontrollen konsequent umgesetzt sind, kann die Integrität des Entwicklungsprozesses gewährleistet werden.
Unternehmen profitieren von:

Schutz vor Supply-Chain-Angriffen

Nachweisbarer CRA-Compliance

Vertrauen von Marktaufsicht und Kunden

Höherer Effizienz durch standardisierte Prozesse.

Klare, strukturierte Kommunikation mit Kunden und Behörden

Kommunikationsprozesse mit Kunden und Marktaufsicht

Ein sicherer Entwicklungsprozess endet nicht mit der Erstellung von Quellcode oder der Durchführung von Tests. Damit ein Produkt unter dem Cyber Resilience Act (CRA) als compliant gilt, müssen Hersteller klare Kommunikationsprozesse mit allen relevanten Stakeholdern etablieren.
Dazu gehören:

Kunden und Endanwender, die auf transparente Informationen zu Security, Updates und Support angewiesen sind.

Marktüberwachungsbehörden, die im Rahmen ihrer Aufsichtsfunktion Nachweise, Dokumentation und Sicherheitsberichte erwarten.

Partner und Lieferanten, die in die Supply Chain eingebunden sind und ihre Rolle im Vulnerability Management erfüllen müssen.

Ohne strukturierten Informationsfluss besteht das Risiko von Verzögerungen, Rechtsunsicherheit oder sogar Bußgeldern. Kommunikationsprozesse sind ein zentraler Bestandteil der CRA-Compliance. Sie schaffen Transparenz, stärken das Vertrauen von Kunden und Marktaufsicht und bilden eine belastbare Grundlage für rechtskonformes Handeln.
Ein Unternehmen, das klare Kommunikationsprozesse etabliert, erreicht:

Schnellere Reaktionszeiten im Sicherheitsvorfall

Vermeidung regulatorischer Sanktionen

Mehr Vertrauen im Markt durch nachweisbare Offenheit

Höhere Effizienz durch standardisierte Abläufe

Aktivitäten in diesem Bereich werden durch den Status als Bevollmächtigter Vertreter im Rahmen des CRA abgedeckt.

FAQs

Häufig gestellte Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen zu CRA-Readiness, sicherer Entwicklung und unserem Compliance-Ansatz.

Was tun wir für die anderen Rollen im CRA?

Kunden: Schulungen und Dokumente sowie Anleitungen für Hersteller im Auftrag von Verbraucherschutzorganisationen.
Importeure: Absicherung eingekaufter Produkte
Distributoren (Customer Management): Handeln im Auftrag von Distributoren, wenn Hersteller dazu nicht in der Lage oder nicht bereit sind
White-Label-Hersteller: Due-Diligence-Prüfung bei Herstellern.

Können Sie bestehende Produkte für CRA-Konformität nachrüsten?

Ja. Unser Refit/Retrofit-Ansatz kapselt Legacy-Software in kontrollierten Umgebungen — z. B. Container oder VMs — isoliert Schwachstellen und erzwingt sicheren Betrieb ohne komplette Neuentwicklung.

Wie lange dauert CRA-Readiness typischerweise?

Die Dauer hängt von Produktkomplexität und organisatorischer Reife ab. Nach einer initialen GAP-Analyse liefern wir eine klare Roadmap mit Meilensteinen — von schnellen Verbesserungen bis zur vollständigen Compliance-Integration.

Können wir CRA- und CE-Compliance in unsere bestehenden Prozesse integrieren?

Ja. Wir integrieren Compliance-Workflows direkt in Ihre Entwicklungs- und Qualitätsmanagementsysteme – mit Nachvollziehbarkeit, Automatisierung und minimaler Beeinträchtigung bestehender Pipelines.

Bereit, Ihre Produkte CRA-ready zu machen?

Ob erste GAP-Analyse, hands-on Unterstützung bei der Implementierung oder unabhängiges Auditing – wir helfen Ihnen, das passende CRA-Paket für Ihre Produkte und Organisation zu finden. Melden Sie sich, und wir besprechen Ihre Situation in einem kurzen, fokussierten Gespräch.